Aktuelles
Berichte und Bilder
Landesbischof Meister besuchte Emden
Horst Maschmeyer, Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr, Oberbürgermeister Bernd Bornemann und Superintendent Dr. Friedhelm Voges (erste Reihe von links) hörten den Vortrag von Landesbischof Ralf Meister auf dem ökumenischen Osterempfang in der Martin-Luther-Kirche in Emden. ( Foto: Hans-Georg Hunger)
Im Rahmen seines Kirchenkreisbesuches am Freitag und Sonnabend, den 13. und 14. April 2012, sprach Landesbischof Ralf Meister auf dem ökumenischen Osterempfang in der Emder Martin-Luther-Kirche vor über hundert Gästen zu dem Thema "Hinter dem Horizont geht es weiter".
Schon vor Monaten hatte er den Besuch und das Thema des Vortrages festgelegt, doch die jüngsten Ereignisse in Emden hätten seine Rede verändert. So ging der Landesbischof auf die Situation in der Stadt Emden nach dem 24. März ein, dem Mord an der elfjährigen Lena und dem Aufruf zur Lynchjustiz an einem unschuldigen 17-jährigen Schüler.
"Emden erlebt Wochen, in denen neu entdeckt wird, was eine Stadtgesellschaft trennt und was sie eint." Eine Stadt werde von Barmherzigkeit zusammengehalten. "Sie sucht auch nach der Ehrlichkeit im Umgang mit der Schuld."
Meister machte den Emdern Mut, an der Hoffnung festzuhalten, dass ein Miteinander in Eintracht und gegenseitiger Verantwortung möglich sei, wenn jeder einzelne dazu beitrage.
Oberbürgermeister Bernd Bornemann dankte dem Landesbischof für seine Teilnahme an der Kundgebung am Freitagabend vor dem Alten Rathaus. Dort hatten sich nach einem Aufruf des Oberbürgermeisters rund 2.500 Menschen versammelt, um ein Zeichen zu setzen gegen Gewalt, Vorverurteilung und Selbstjustiz. Auch den Emder Kirchen sprach er einen großen Dank aus für ihre Unterstützung in den letzten Wochen.
Der Sprengel trauert um Pastor Lothar Friebe
Pastor Lothar Friebe beim Läuten der alten Inselglocke auf Baltrum. ( Foto: Privat)
Baltrum. Der Sprengel Ostfriesland trauert um Pastor Lothar Friebe (52). Er verstarb in der Nacht zum Sonntag, den 15. April 2012, im Baltrumer Pfarrhaus. Es gab keinerlei Anzeichen einer lebensbedrohlichen Krankheit. Der plötzliche Herztod ist für alle unfassbar.
"Über den plötzlichen Tod von Pastor Friebe bin ich sehr traurig. Meine Gedanken und Gebete begleiten seine Ehefrau, die Kinder und auch die Gemeinde", sagte Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr.
"Pastor Lothar Friebe hat seinen Dienst als Prediger und Seelsorger in großer Liebe und Treue ausgeübt. Zusammen mit seiner Frau hat er dem Inselpfarramt auf Baltrum ein unverwechselbares, den Menschen freundlich zugewandtes Gesicht gegeben. In der Dienstgemeinschaft der Pastoren sind wir sehr dankbar, dass wir ihn unter uns haben durften", so Dr. Klahr.
Lothar Friebe ist am 27. Januar 1960 in Varrel geboren und hat in Sulingen das Gymnasium besucht. Er studierte Evangelische Theologie in Göttingen. Nach dem Vikariat in Fischbeck und im Predigerseminar Hildesheim trat er im Februar 1989 zusammen mit seiner Ehefrau Hedwig die erste gemeinsame Pfarrstelle in Papenburg (Nikolaikirche) an.
Ab dem 1. August 1998 arbeitete das Pastorenehepaar auf der Pfarrstelle Baltrum. Die Arbeit mit Kindern war dem Vater von drei Kindern, Wilko (17), Hiske (15) und Reemt (12), sehr wichtig. So fand auf Baltrum unter Federführung des Pastorenpaares mehrfach der Kinderkirchentag des Kirchenkreises Norden statt. Weil auf Baltrum kein fest angestellter Organist zu bekommen ist, brachte Pastor Friebe häufig seine Gitarre als Choralbegleitung zum Einsatz. Lothar Friebe lagen Gottesdienste jeder Art am Herzen. Mit Erfolg führte er ein neues Konfirmanden-Unterrichtsmodell durch und engagierte sich in der Erwachsenenbildung.
Ab dem Schuljahr 2010/11 erteilte er zudem auf einer halben Pfarrstelle Evangelischen Religionsunterricht am Norder Ulrichsgymnasium. Im Kirchenkreis Norden übernahm Lothar Friebe Verantwortung, indem er seit 2006 dem zehnköpfigen Leitungsgremium, dem Kirchenkreisvorstand, angehörte.
Die Trauerfeier mit anschließender Beisetzung findet am Sonnabend, den 21. April 2012, um 13.00 Uhr in der Kirche zu Backemoor (Gemeinde Rhauderfehn) statt. Alle Pastorinnen und Pastoren sind gebeten, im Talar zu erscheinen. Die Trauerpredigt hält Superintendent Dr. Helmut Kirschstein aus dem Kirchenkreis Norden.
Ich schenke dir ein Osterei,
das Osterei bricht schnell entzwei -
die Osterfreude ewig sei!
(Handschrift auf einem Osterei)
Heinz Rudolf Kunze kommt zum Ostfriesischen Kirchentag
Sven Kramer (evangelisch-reformierter Geschäftsführer des OKT), Tido Janssen (Superintendent des Kirchenkreises Aurich), Etta Züchner (stellvertretende Präses des Synodalverbands nördliches Ostfriesland) und Cathrin Meenken (evangelisch-lutherische Geschäftsführerin) stellten das Plakat des nächsten Ostfriesischen Kirchentages in Aurich vor. In den Händen halten sie Taschen, die aus den Bannern des letzten ostfriesischen Kirchentages gefertigt wurden. (Foto: Privat)
Aurich (epd). Der Deutschrock-Sänger Heinz Rudolf Kunze ist der Stargast des Ostfriesischen Kirchentags vom 13. bis 15. Juli 2012 in Aurich. Er werde am 14. Juli auf dem Markplatz ein Konzert geben, sagte die evangelisch-lutherische Geschäftsführerin Cathrin Meenken am Donnerstag in Aurich. Zum bundesweit größten regionalen Kirchentag werden 15.000 Gäste erwartet. Er steht unter dem Motto: "Vertrauen wagen - Ik bin bi di" (Ich bin bei dir).
Derzeit werde das Programm des Kirchentages zusammengestellt, sagte der evangelisch-reformierte Geschäftsführer Sven Kramer. Insgesamt seien fünf thematische Zentren geplant. Quer durch die Auricher Innenstadt solle sich eine Kirchenmeile ziehen. Einen besonderen Schwerpunkt werde die Kirchenmusik einnehmen. Zahlreiche Chöre und Orchester zwischen Gospel und Klassik hätten bereits ihr Kommen zugesagt.
Politiker und Prominente aus der Region werden Kramer zufolge Bibelarbeiten abhalten. Dazu gehörten Bundestagsabgeordnete und die ehemalige Landessuperintendentin des Sprengels Ostfriesland, Oda-Gebbine Holze-Stäblein. Auch die frühere hannoversche Landesbischöfin Margot Käßmann sei als Botschafterin des Reformationsjubiläums 2017 angefragt worden. Eine Antwort stehe noch aus.
Der Kirchentag wird vom hannoverschen Landesbischof Ralf Meister mit einem Gottesdienst auf dem Auricher Marktplatz eröffnet. Zum Abschluss des Treffens predigt der reformierte Kirchenpräsident Jann Schmidt in plattdeutscher Sprache.
Zum letzten Ostfriesischen Kirchentag 2008 waren mehr als 20.000 Menschen in die Stadt Norden gekommen. Das Treffen stand unter dem Motto "Ein Stück vom Himmel - Lücht in mien Leven". Der Ostfriesische Kirchentag wird seit 1992 gemeinsam von lutherischen und reformierten Protestanten in jeweils einer anderen Stadt gefeiert. Sie trafen sich bisher in Emden (2004), Esens (2000), Leer (1996) und Aurich (1992).
Der Sprengel trauert um Superintendent i.R. Dieter Glawatz
"Ich lag in tiefster Todesnacht, du warest meine Sonne, die Sonne, die mir zugebracht Licht, Leben, Freud und Wonne. O Sonne, die das werte Licht des Glaubens in mir zugericht', wie schön sind deine Strahlen!"
(3. Strophe des Liedes "Ich steh an deiner Krippen hier" von Paul Gerhardt 1653)
Die Aufnahme zeigt Superintendent i.R. Glawatz im Februar 2004.
(Foto: Detlef Kiesé)
Esens. Am Montag, den 28. November 2011, verstarb Superintendent i.R. Dieter Glawatz im Alter von 70 Jahren.
Bis Ende des Jahres 2004 war er 18 Jahre lang Superintendent des Evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Harlingerland und Pastor in Esens.
Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr sagt: "Der Tod unseres Bruders Dieter Glawatz macht mich traurig. Mein aufrichtiges Mitgefühl gilt seiner Ehefrau und seiner Familie. Wenn wir Abschied nehmen, dann hoffen wir auf Christus, der auf uns zukommt. Daran ist mitten im Advent zu erinnern. Superintendent Glawatz habe ich als engagierten Superintendenten und engagierten Pastor erlebt. Er hat sich vor Ort und überregional für seine Kirche eingesetzt. Er war einige Jahre stellvertretender Landessuperintendent und wirkte 25 Jahre als Prüfer im Zweiten theologischen Examen. Er hat sich sehr für die Belange der Diakonie und die Profilierung der Jugendbildungsstätte Asel eingesetzt.
Wir sind ihm in der Landeskirche für seinen treuen Dienst sehr dankbar. In den persönlichen Begegnungen habe ich an Herrn Glawatz seine theologische Bildung ebenso geschätzt wie seinen Humor. Ich bin dankbar, dass wir uns noch am Reformationstag beim Gottesdienst in Esens begegnen und austauschen konnten."
Der im südhannoverschen Landkreis Alfeld, in Gronau an der Leine, geborene Pastorensohn Dieter Glawatz studierte in Bethel, Heidelberg und Göttingen Evangelische Theologie.
In Göttingen absolvierte er sein Vikariat und war landeskirchlicher Repetent am Gerhard-Ulhorn-Studienkonvikt. Nachdem er im August 1972 zum Pastor ordiniert wurde, war er sechs Jahre lang Pastor in Obernkirchen, Kirchenkreis Grafschaft Schaumburg, und übernahm im Oktober 1978 die Pfarrstelle in Bassum.
Am 15. August 1986 wurde er Superintendent des Kirchenkreises Harlingerland und ging Ende 2004 in Esens in den Ruhestand. Er hinterlässt seine Ehefrau und drei Töchter mit ihren Familien.
Die Trauerfeier wird am Sonnabend, dem 03.12.2011, um 12.00 Uhr in der Christuskapelle auf dem Friedhof in Esens von Superintendentin Angela Grimm gehalten werden.
Neuer Vorstand der Ev. Jugend
Neuer Jugendvorstand von links: Nils Kramer und Simon Aldekamp aus Nordhorn, Philip Krieger aus Lingen, Esther Schulz aus Neuenhaus, Rainer Deters aus Haselünne, Jan Wenink aus Lingen, Katharina Bruns aus Rhede und Vanessa Meese aus Gleesen.
Der Ev.-luth. Kirchenkreis Emsland-Bentheim hat einen neuen Jugendvorstand. Gewählt wurde er beim Herbstkonvent in Sögel von den Jugendvertretern der Kirchengemeinden. Der neu gewählte Vorstand, dessen Amtszeit auf zwei Jahre beschränkt ist, vertritt die Interessen der Ev. Jugend.
In Kooperation mit dem Kirchenkreisjugenddienst bietet er Seminar, Veranstaltungen und Jugendfahrten an. Zudem engagieren sie sich umfangreich bei verschiedensten Angeboten des Kirchenkreises und unterstützen die Anliegen der Jugendlichen in den Ortsgemeinden.
Eine aktuelle Herausforderung ist die Kürzung einer vollen Diakonenstelle für die Jugendarbeit in Lingen. Hier müssen mit allen Verantwortlichen Gespräche geführt werden um für die Jugendlichen in dieser Region eine zufriedenstellende Lösung zu finden.
Mit großer Zustimmung wurde das neue Jahresprogramm aufgenommen, das am 23. November 2011 erschienen ist. Den Auftakt bildet der Konvent und eine Fortbildung im Frühjahr in der Jugendbildungsstätte Emlichheim.
Neu im Programm ist eine Fahrt nach Taizé, die von der Kirchengemeinde in Haselünne angeboten wird. Dann folgen zwei Grundkurse auf Hallig Hooge und im Mai eine Fahrt nach Paris. Das Landesjugendcamp in Verden und zwei Schnupperkurse richten sich besonders an interessierte Jugendliche, die sich als Mitarbeiter engagieren wollen.
In den Sommerferien geht es wieder mit drei Gruppen nach Korsika und das erste mal per Flug nach Sardinien mit zwei Gruppen. Der Konfirmandentag im Kloster Frenswegen in Nordhorn und der Kinderkirchentag in Haren werden wieder mit großer Unterstützung durch viele Jugendliche durchgeführt werden. Den Abschluss bilden dann ein Seminarwochenende im Oktober und November des Jahres.
Weitere Informationen gibt es beim Kirchenkreisjugendwart Waldemar Kerstan in Meppen. Kontakt: www.ejeb.de ,Tel. 05931- 9815-26
Weitere 20.000 Euro von der Aktion "Nothilfe Japan" Landessuperintendent Dr. Klahr und Pastor Bookmeyer danken allen Spendern
Pastor Hans Bookmeyer (rechts) hat Eilika Krishar (links) und Professor Haruhito Kobayashi am 21. September 2011 in Berlin vor ihrem Abflug nach Japan Schecks in Höhe von insgesamt 20.000 Euro von der Aktion "Nothilfe Japan" überreicht. (Foto: privat)
öso. Aurich/Ochtelbur/Berlin. Nachdem Hans Bookmeyer, Pastor für Ochtelbur, Bangstede und Barstede, im Mai 2011 einen ersten Betrag in Höhe von 20.000 Euro von der Aktion "Nothilfe Japan" an Bischof Yasuhiro Tateno zur Unterstützung von Menschen mit Behinderungen im Krisengebiet um Fukushima in Hiroshima übergeben hatte, wurden jetzt weitere 20.000 Euro zur Verfügung gestellt.
7.000 Euro waren von der Stiftung "von Kritters Erben" für die Evangelische Kirchengemeinde in Kamaishi bestimmt, in einer besonders betroffenen Hafenstadt. Die anderen 13.000 Euro werden, wie auch eventuell weitere eingehende Spenden, seitens der Evangelisch-lutherischen Kirche Japans für den Aufbau eines Waisenhauses verwendet. Dort sollen Waisenkinder aus dem Krisengebiet ein neues Zuhause finden, unterrichtet und psychisch betreut werden.
Bischof Yasuhiro Tateno befindet sich nach wie vor mit einem Hilfstrupp in der Krisenregion und freut sich über die Unterstützung aus Ostfriesland. Sofern die Umstände es zulassen, beabsichtigt er, im November nach Ostfriesland zu kommen, um einen Dank für die bisherige Unterstützung zu überbringen und um über die aktuelle Situation zu berichten.
"Ich danke von Herzen allen Spendern, die diese eindrucksvolle Unterstützung in Höhe von nunmehr 40.000 Euro ermöglichen", sagte Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr. Auch Pastor Hans Bookmeyer freut sich darüber, dass die Aktion "Nothilfe Japan" erneut aktiv werden konnte. Er weist allerdings darauf hin, dass der Neu-Spenden-Stand zur Zeit der Übergabe einschließlich weiterer Zusagen knapp 18.000 Euro betrug, doch er hofft, dass auch die 2.000 Euro noch eingehen.
"Wir hatten die Möglichkeit, diese Spendengelder durch die Sopranistin Eilika Krishar und Professor Haruhito Kobayashi wieder direkt übergeben zu lassen. Sie reisten kürzlich zu Benefiz-Konzerten nach Japan. Wir haben den Betrag in der Hoffnung, die Lücke bald schließen zu können, durch die Förderkreise zunächst großzügig aufgerundet, da das Geld vor Ort dringend gebraucht wird", so Pastor Bookmeyer.
Weitere Spenden werden deshalb dankbar entgegen genommen (Empfänger: Förderkreis Lutherhaus Ochtelbur, Kirchenamt in Aurich, Konto-Nr. 90506, BLZ 283 500 00, Sparkasse Aurich-Norden; Verwendungszweck: Nothilfe Japan - für die Spendenbescheinigung bitte die vollständige Adresse angeben). (Oktober 2011)
Lektorentreffen - Bericht von A. Buismann aus Neustadtgödens
Lektoren- und Prädikantentreffen in Neustadtgödens
Neustadtgödens UIS. Aus allen Teilen des Sprengels Ostfreslands waren evangelisch-lutherische Lektorinnen und Lektoren, Prädikantinnen und Prädikanten zu einem Treffen nach Neustadtgödens aufgebrochen. Selbst aus einer Kirchengemeinde kurz vor der Grenze zu Nordrhein-Westfalen war eine Teilnehmerin angereist, das machte die Dimension des um den Kirchenkreis Emsland erweiterten Sprengels Ostfriesland deutlich.
Stehen sie sonst an vielen Sonntagen auf den Kanzeln und entlasten Pastorinnen und Pastoren, so waren sie an diesem Tag zu einer Besichtigung eines der kirchengeschichtlich interessantesten Orte der Region eingeladen.
Unter der sachkundigen Führung durch den Neustadtgödenser Kirchenvorstandsvorsitzenden Hans-Hermann Wulf gingen die Teilnehmer zu den Stätten reformierter, katholischer, mennonitischer, jüdischer und lutherischer Tradition, die ihre Spuren mit ihren Gottesdienstgebäuden bis heute im Ortsbild Neustadtgödens hinterlassen haben.
Eingeladen hatte diesmal der Kirchenkreis Harlingerland, dessen Superintendentin Angela Grimm (Esens) die Gäste willkommen hieß, darunter auch den Sprecher der Lektoren und Prädikanten des Sprengels Ostfriesland, Alwin Pfanne (Aurich).
Nach den Besichtigungen und einem geistlichen Wort des Lektorenbeauftragten des Harlingerlandes, Pastor Achim Held (Wittmund), wurde gegrillt. Das war auch ein kleines Dankeschön für die viele ehrenamtliche Arbeit, wie Pastor Bernhard Behrends (Firrel), Lektorenbeauftragter des Sprengels Ostfriesland, betonte.
Bei herrlichstem Spätsommerwetter brachen viele danach zügig auf, warteten doch schon am nächsten Tag wieder viele Kirchengemeinden auf ihren Dienst. (September 2011)
Mitwirkung an Buch der Landeskirche
Ostfriesen bei Buchvorstellung in Hannover
Hannegreth Grundmann (links) und Beate Giesmann mit Landesbischof Ralf Meister bei der Buchvorstellung "Wenn Anna Papa von Gott erzählt" in Hannover. Foto: Privat.
öso. Holtland. Hannover. Anlässlich der Buchvorstellung, „Wenn Anna Papa von Gott erzählt“, waren die Vertreterin des Leitungsteams der Evangelisch-lutherischen Kindertagesstätte Holtland, Beate Giesmann (Detern), und Pastorin Hannegreth Grundmann, Öffentlichkeitsbeauftragte des Sprengels Ostfriesland, nach Hannover gereist. Sie hatten Beiträge für dieses Buch geschrieben.
Der Geschäftsführer des Lutherischen Verlagshauses, Christof Vetter, freute sich darüber, dass das Buch bereits ausverkauft war. Es wird nun in einer zweiten Auflage erscheinen. Die Landeskirche Hannovers hatte 2500 Exemplare an ihre Kirchengemeinden, Kindertagesstätten, Familienbildungsstätten, Aus- und Fortbildungseinrichtungen, Fachberatungen und an die Kindergottesdienstbeauftragten der Kirchenkreise verschickt.
Mit diesem Buch setzt die Landeskirche Hannovers einen Schwerpunkt innerhalb der Deutschland weiten Kampagne „Kurse zum Glauben“, um Kinder im Alter von null bis zehn Jahren und deren Eltern religionspädagogisch zu begleiten. „Durch ihre überraschenden Fragen und phantasievollen Aussagen tragen Kinder dazu bei, dass sich Erwachsene neu auf die Spur des Glaubens begeben“, sagte Landesbischof Ralf Meister. „Gemeinsame religiöse Erlebnisräume sind gefragt. Dabei wollen die Impulse des Buches unterstützen.“
Das Praxisbuch ist in einer breiten Kooperation von Einrichtungen der Landeskirche entstanden und richtet sich an alle, die sich in der religionspädagogischen Arbeit mit Erwachsenen und Kindern engagieren. Es ist im Lutherischen Verlagshaus erschienen (168 Seiten mit beigefügter CD-ROM, ISBN 978-3-7859-1046-7, für 16, 90 Euro).
Weitere Informationen unter Kurse zum Glauben Hannover (Juni 2011)
Horst Maschmeyer, Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr, Oberbürgermeister Bernd Bornemann und Superintendent Dr. Friedhelm Voges (erste Reihe von links) hörten den Vortrag von Landesbischof Ralf Meister auf dem ökumenischen Osterempfang in der Martin-Luther-Kirche in Emden. ( Foto: Hans-Georg Hunger)Im Rahmen seines Kirchenkreisbesuches am Freitag und Sonnabend, den 13. und 14. April 2012, sprach Landesbischof Ralf Meister auf dem ökumenischen Osterempfang in der Emder Martin-Luther-Kirche vor über hundert Gästen zu dem Thema "Hinter dem Horizont geht es weiter".
Schon vor Monaten hatte er den Besuch und das Thema des Vortrages festgelegt, doch die jüngsten Ereignisse in Emden hätten seine Rede verändert. So ging der Landesbischof auf die Situation in der Stadt Emden nach dem 24. März ein, dem Mord an der elfjährigen Lena und dem Aufruf zur Lynchjustiz an einem unschuldigen 17-jährigen Schüler.
"Emden erlebt Wochen, in denen neu entdeckt wird, was eine Stadtgesellschaft trennt und was sie eint." Eine Stadt werde von Barmherzigkeit zusammengehalten. "Sie sucht auch nach der Ehrlichkeit im Umgang mit der Schuld."
Meister machte den Emdern Mut, an der Hoffnung festzuhalten, dass ein Miteinander in Eintracht und gegenseitiger Verantwortung möglich sei, wenn jeder einzelne dazu beitrage.
Oberbürgermeister Bernd Bornemann dankte dem Landesbischof für seine Teilnahme an der Kundgebung am Freitagabend vor dem Alten Rathaus. Dort hatten sich nach einem Aufruf des Oberbürgermeisters rund 2.500 Menschen versammelt, um ein Zeichen zu setzen gegen Gewalt, Vorverurteilung und Selbstjustiz. Auch den Emder Kirchen sprach er einen großen Dank aus für ihre Unterstützung in den letzten Wochen.
Der Sprengel trauert um Pastor Lothar Friebe
Pastor Lothar Friebe beim Läuten der alten Inselglocke auf Baltrum. ( Foto: Privat)Baltrum. Der Sprengel Ostfriesland trauert um Pastor Lothar Friebe (52). Er verstarb in der Nacht zum Sonntag, den 15. April 2012, im Baltrumer Pfarrhaus. Es gab keinerlei Anzeichen einer lebensbedrohlichen Krankheit. Der plötzliche Herztod ist für alle unfassbar.
"Über den plötzlichen Tod von Pastor Friebe bin ich sehr traurig. Meine Gedanken und Gebete begleiten seine Ehefrau, die Kinder und auch die Gemeinde", sagte Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr.
"Pastor Lothar Friebe hat seinen Dienst als Prediger und Seelsorger in großer Liebe und Treue ausgeübt. Zusammen mit seiner Frau hat er dem Inselpfarramt auf Baltrum ein unverwechselbares, den Menschen freundlich zugewandtes Gesicht gegeben. In der Dienstgemeinschaft der Pastoren sind wir sehr dankbar, dass wir ihn unter uns haben durften", so Dr. Klahr.
Lothar Friebe ist am 27. Januar 1960 in Varrel geboren und hat in Sulingen das Gymnasium besucht. Er studierte Evangelische Theologie in Göttingen. Nach dem Vikariat in Fischbeck und im Predigerseminar Hildesheim trat er im Februar 1989 zusammen mit seiner Ehefrau Hedwig die erste gemeinsame Pfarrstelle in Papenburg (Nikolaikirche) an.
Ab dem 1. August 1998 arbeitete das Pastorenehepaar auf der Pfarrstelle Baltrum. Die Arbeit mit Kindern war dem Vater von drei Kindern, Wilko (17), Hiske (15) und Reemt (12), sehr wichtig. So fand auf Baltrum unter Federführung des Pastorenpaares mehrfach der Kinderkirchentag des Kirchenkreises Norden statt. Weil auf Baltrum kein fest angestellter Organist zu bekommen ist, brachte Pastor Friebe häufig seine Gitarre als Choralbegleitung zum Einsatz. Lothar Friebe lagen Gottesdienste jeder Art am Herzen. Mit Erfolg führte er ein neues Konfirmanden-Unterrichtsmodell durch und engagierte sich in der Erwachsenenbildung.
Ab dem Schuljahr 2010/11 erteilte er zudem auf einer halben Pfarrstelle Evangelischen Religionsunterricht am Norder Ulrichsgymnasium. Im Kirchenkreis Norden übernahm Lothar Friebe Verantwortung, indem er seit 2006 dem zehnköpfigen Leitungsgremium, dem Kirchenkreisvorstand, angehörte.
Die Trauerfeier mit anschließender Beisetzung findet am Sonnabend, den 21. April 2012, um 13.00 Uhr in der Kirche zu Backemoor (Gemeinde Rhauderfehn) statt. Alle Pastorinnen und Pastoren sind gebeten, im Talar zu erscheinen. Die Trauerpredigt hält Superintendent Dr. Helmut Kirschstein aus dem Kirchenkreis Norden.
Ich schenke dir ein Osterei,
das Osterei bricht schnell entzwei -
die Osterfreude ewig sei!
(Handschrift auf einem Osterei)
Heinz Rudolf Kunze kommt zum Ostfriesischen Kirchentag
Sven Kramer (evangelisch-reformierter Geschäftsführer des OKT), Tido Janssen (Superintendent des Kirchenkreises Aurich), Etta Züchner (stellvertretende Präses des Synodalverbands nördliches Ostfriesland) und Cathrin Meenken (evangelisch-lutherische Geschäftsführerin) stellten das Plakat des nächsten Ostfriesischen Kirchentages in Aurich vor. In den Händen halten sie Taschen, die aus den Bannern des letzten ostfriesischen Kirchentages gefertigt wurden. (Foto: Privat)Aurich (epd). Der Deutschrock-Sänger Heinz Rudolf Kunze ist der Stargast des Ostfriesischen Kirchentags vom 13. bis 15. Juli 2012 in Aurich. Er werde am 14. Juli auf dem Markplatz ein Konzert geben, sagte die evangelisch-lutherische Geschäftsführerin Cathrin Meenken am Donnerstag in Aurich. Zum bundesweit größten regionalen Kirchentag werden 15.000 Gäste erwartet. Er steht unter dem Motto: "Vertrauen wagen - Ik bin bi di" (Ich bin bei dir).
Derzeit werde das Programm des Kirchentages zusammengestellt, sagte der evangelisch-reformierte Geschäftsführer Sven Kramer. Insgesamt seien fünf thematische Zentren geplant. Quer durch die Auricher Innenstadt solle sich eine Kirchenmeile ziehen. Einen besonderen Schwerpunkt werde die Kirchenmusik einnehmen. Zahlreiche Chöre und Orchester zwischen Gospel und Klassik hätten bereits ihr Kommen zugesagt.
Politiker und Prominente aus der Region werden Kramer zufolge Bibelarbeiten abhalten. Dazu gehörten Bundestagsabgeordnete und die ehemalige Landessuperintendentin des Sprengels Ostfriesland, Oda-Gebbine Holze-Stäblein. Auch die frühere hannoversche Landesbischöfin Margot Käßmann sei als Botschafterin des Reformationsjubiläums 2017 angefragt worden. Eine Antwort stehe noch aus.
Der Kirchentag wird vom hannoverschen Landesbischof Ralf Meister mit einem Gottesdienst auf dem Auricher Marktplatz eröffnet. Zum Abschluss des Treffens predigt der reformierte Kirchenpräsident Jann Schmidt in plattdeutscher Sprache.
Zum letzten Ostfriesischen Kirchentag 2008 waren mehr als 20.000 Menschen in die Stadt Norden gekommen. Das Treffen stand unter dem Motto "Ein Stück vom Himmel - Lücht in mien Leven". Der Ostfriesische Kirchentag wird seit 1992 gemeinsam von lutherischen und reformierten Protestanten in jeweils einer anderen Stadt gefeiert. Sie trafen sich bisher in Emden (2004), Esens (2000), Leer (1996) und Aurich (1992).
Der Sprengel trauert um Superintendent i.R. Dieter Glawatz
"Ich lag in tiefster Todesnacht, du warest meine Sonne, die Sonne, die mir zugebracht Licht, Leben, Freud und Wonne. O Sonne, die das werte Licht des Glaubens in mir zugericht', wie schön sind deine Strahlen!"
(3. Strophe des Liedes "Ich steh an deiner Krippen hier" von Paul Gerhardt 1653)
Die Aufnahme zeigt Superintendent i.R. Glawatz im Februar 2004.(Foto: Detlef Kiesé)
Esens. Am Montag, den 28. November 2011, verstarb Superintendent i.R. Dieter Glawatz im Alter von 70 Jahren.
Bis Ende des Jahres 2004 war er 18 Jahre lang Superintendent des Evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Harlingerland und Pastor in Esens.
Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr sagt: "Der Tod unseres Bruders Dieter Glawatz macht mich traurig. Mein aufrichtiges Mitgefühl gilt seiner Ehefrau und seiner Familie. Wenn wir Abschied nehmen, dann hoffen wir auf Christus, der auf uns zukommt. Daran ist mitten im Advent zu erinnern. Superintendent Glawatz habe ich als engagierten Superintendenten und engagierten Pastor erlebt. Er hat sich vor Ort und überregional für seine Kirche eingesetzt. Er war einige Jahre stellvertretender Landessuperintendent und wirkte 25 Jahre als Prüfer im Zweiten theologischen Examen. Er hat sich sehr für die Belange der Diakonie und die Profilierung der Jugendbildungsstätte Asel eingesetzt.
Wir sind ihm in der Landeskirche für seinen treuen Dienst sehr dankbar. In den persönlichen Begegnungen habe ich an Herrn Glawatz seine theologische Bildung ebenso geschätzt wie seinen Humor. Ich bin dankbar, dass wir uns noch am Reformationstag beim Gottesdienst in Esens begegnen und austauschen konnten."
Der im südhannoverschen Landkreis Alfeld, in Gronau an der Leine, geborene Pastorensohn Dieter Glawatz studierte in Bethel, Heidelberg und Göttingen Evangelische Theologie.
In Göttingen absolvierte er sein Vikariat und war landeskirchlicher Repetent am Gerhard-Ulhorn-Studienkonvikt. Nachdem er im August 1972 zum Pastor ordiniert wurde, war er sechs Jahre lang Pastor in Obernkirchen, Kirchenkreis Grafschaft Schaumburg, und übernahm im Oktober 1978 die Pfarrstelle in Bassum.
Am 15. August 1986 wurde er Superintendent des Kirchenkreises Harlingerland und ging Ende 2004 in Esens in den Ruhestand. Er hinterlässt seine Ehefrau und drei Töchter mit ihren Familien.
Die Trauerfeier wird am Sonnabend, dem 03.12.2011, um 12.00 Uhr in der Christuskapelle auf dem Friedhof in Esens von Superintendentin Angela Grimm gehalten werden.
Neuer Vorstand der Ev. Jugend
Neuer Jugendvorstand von links: Nils Kramer und Simon Aldekamp aus Nordhorn, Philip Krieger aus Lingen, Esther Schulz aus Neuenhaus, Rainer Deters aus Haselünne, Jan Wenink aus Lingen, Katharina Bruns aus Rhede und Vanessa Meese aus Gleesen.Der Ev.-luth. Kirchenkreis Emsland-Bentheim hat einen neuen Jugendvorstand. Gewählt wurde er beim Herbstkonvent in Sögel von den Jugendvertretern der Kirchengemeinden. Der neu gewählte Vorstand, dessen Amtszeit auf zwei Jahre beschränkt ist, vertritt die Interessen der Ev. Jugend.
In Kooperation mit dem Kirchenkreisjugenddienst bietet er Seminar, Veranstaltungen und Jugendfahrten an. Zudem engagieren sie sich umfangreich bei verschiedensten Angeboten des Kirchenkreises und unterstützen die Anliegen der Jugendlichen in den Ortsgemeinden.
Eine aktuelle Herausforderung ist die Kürzung einer vollen Diakonenstelle für die Jugendarbeit in Lingen. Hier müssen mit allen Verantwortlichen Gespräche geführt werden um für die Jugendlichen in dieser Region eine zufriedenstellende Lösung zu finden.
Mit großer Zustimmung wurde das neue Jahresprogramm aufgenommen, das am 23. November 2011 erschienen ist. Den Auftakt bildet der Konvent und eine Fortbildung im Frühjahr in der Jugendbildungsstätte Emlichheim.
Neu im Programm ist eine Fahrt nach Taizé, die von der Kirchengemeinde in Haselünne angeboten wird. Dann folgen zwei Grundkurse auf Hallig Hooge und im Mai eine Fahrt nach Paris. Das Landesjugendcamp in Verden und zwei Schnupperkurse richten sich besonders an interessierte Jugendliche, die sich als Mitarbeiter engagieren wollen.
In den Sommerferien geht es wieder mit drei Gruppen nach Korsika und das erste mal per Flug nach Sardinien mit zwei Gruppen. Der Konfirmandentag im Kloster Frenswegen in Nordhorn und der Kinderkirchentag in Haren werden wieder mit großer Unterstützung durch viele Jugendliche durchgeführt werden. Den Abschluss bilden dann ein Seminarwochenende im Oktober und November des Jahres.
Weitere Informationen gibt es beim Kirchenkreisjugendwart Waldemar Kerstan in Meppen. Kontakt: www.ejeb.de ,Tel. 05931- 9815-26
Weitere 20.000 Euro von der Aktion "Nothilfe Japan" Landessuperintendent Dr. Klahr und Pastor Bookmeyer danken allen Spendern
Pastor Hans Bookmeyer (rechts) hat Eilika Krishar (links) und Professor Haruhito Kobayashi am 21. September 2011 in Berlin vor ihrem Abflug nach Japan Schecks in Höhe von insgesamt 20.000 Euro von der Aktion "Nothilfe Japan" überreicht. (Foto: privat)öso. Aurich/Ochtelbur/Berlin. Nachdem Hans Bookmeyer, Pastor für Ochtelbur, Bangstede und Barstede, im Mai 2011 einen ersten Betrag in Höhe von 20.000 Euro von der Aktion "Nothilfe Japan" an Bischof Yasuhiro Tateno zur Unterstützung von Menschen mit Behinderungen im Krisengebiet um Fukushima in Hiroshima übergeben hatte, wurden jetzt weitere 20.000 Euro zur Verfügung gestellt.
7.000 Euro waren von der Stiftung "von Kritters Erben" für die Evangelische Kirchengemeinde in Kamaishi bestimmt, in einer besonders betroffenen Hafenstadt. Die anderen 13.000 Euro werden, wie auch eventuell weitere eingehende Spenden, seitens der Evangelisch-lutherischen Kirche Japans für den Aufbau eines Waisenhauses verwendet. Dort sollen Waisenkinder aus dem Krisengebiet ein neues Zuhause finden, unterrichtet und psychisch betreut werden.
Bischof Yasuhiro Tateno befindet sich nach wie vor mit einem Hilfstrupp in der Krisenregion und freut sich über die Unterstützung aus Ostfriesland. Sofern die Umstände es zulassen, beabsichtigt er, im November nach Ostfriesland zu kommen, um einen Dank für die bisherige Unterstützung zu überbringen und um über die aktuelle Situation zu berichten.
"Ich danke von Herzen allen Spendern, die diese eindrucksvolle Unterstützung in Höhe von nunmehr 40.000 Euro ermöglichen", sagte Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr. Auch Pastor Hans Bookmeyer freut sich darüber, dass die Aktion "Nothilfe Japan" erneut aktiv werden konnte. Er weist allerdings darauf hin, dass der Neu-Spenden-Stand zur Zeit der Übergabe einschließlich weiterer Zusagen knapp 18.000 Euro betrug, doch er hofft, dass auch die 2.000 Euro noch eingehen.
"Wir hatten die Möglichkeit, diese Spendengelder durch die Sopranistin Eilika Krishar und Professor Haruhito Kobayashi wieder direkt übergeben zu lassen. Sie reisten kürzlich zu Benefiz-Konzerten nach Japan. Wir haben den Betrag in der Hoffnung, die Lücke bald schließen zu können, durch die Förderkreise zunächst großzügig aufgerundet, da das Geld vor Ort dringend gebraucht wird", so Pastor Bookmeyer.
Weitere Spenden werden deshalb dankbar entgegen genommen (Empfänger: Förderkreis Lutherhaus Ochtelbur, Kirchenamt in Aurich, Konto-Nr. 90506, BLZ 283 500 00, Sparkasse Aurich-Norden; Verwendungszweck: Nothilfe Japan - für die Spendenbescheinigung bitte die vollständige Adresse angeben). (Oktober 2011)
Lektorentreffen - Bericht von A. Buismann aus Neustadtgödens
Lektoren- und Prädikantentreffen in NeustadtgödensNeustadtgödens UIS. Aus allen Teilen des Sprengels Ostfreslands waren evangelisch-lutherische Lektorinnen und Lektoren, Prädikantinnen und Prädikanten zu einem Treffen nach Neustadtgödens aufgebrochen. Selbst aus einer Kirchengemeinde kurz vor der Grenze zu Nordrhein-Westfalen war eine Teilnehmerin angereist, das machte die Dimension des um den Kirchenkreis Emsland erweiterten Sprengels Ostfriesland deutlich.
Stehen sie sonst an vielen Sonntagen auf den Kanzeln und entlasten Pastorinnen und Pastoren, so waren sie an diesem Tag zu einer Besichtigung eines der kirchengeschichtlich interessantesten Orte der Region eingeladen.
Unter der sachkundigen Führung durch den Neustadtgödenser Kirchenvorstandsvorsitzenden Hans-Hermann Wulf gingen die Teilnehmer zu den Stätten reformierter, katholischer, mennonitischer, jüdischer und lutherischer Tradition, die ihre Spuren mit ihren Gottesdienstgebäuden bis heute im Ortsbild Neustadtgödens hinterlassen haben.
Eingeladen hatte diesmal der Kirchenkreis Harlingerland, dessen Superintendentin Angela Grimm (Esens) die Gäste willkommen hieß, darunter auch den Sprecher der Lektoren und Prädikanten des Sprengels Ostfriesland, Alwin Pfanne (Aurich).
Nach den Besichtigungen und einem geistlichen Wort des Lektorenbeauftragten des Harlingerlandes, Pastor Achim Held (Wittmund), wurde gegrillt. Das war auch ein kleines Dankeschön für die viele ehrenamtliche Arbeit, wie Pastor Bernhard Behrends (Firrel), Lektorenbeauftragter des Sprengels Ostfriesland, betonte.
Bei herrlichstem Spätsommerwetter brachen viele danach zügig auf, warteten doch schon am nächsten Tag wieder viele Kirchengemeinden auf ihren Dienst. (September 2011)
Mitwirkung an Buch der Landeskirche
Ostfriesen bei Buchvorstellung in Hannover
Hannegreth Grundmann (links) und Beate Giesmann mit Landesbischof Ralf Meister bei der Buchvorstellung "Wenn Anna Papa von Gott erzählt" in Hannover. Foto: Privat.öso. Holtland. Hannover. Anlässlich der Buchvorstellung, „Wenn Anna Papa von Gott erzählt“, waren die Vertreterin des Leitungsteams der Evangelisch-lutherischen Kindertagesstätte Holtland, Beate Giesmann (Detern), und Pastorin Hannegreth Grundmann, Öffentlichkeitsbeauftragte des Sprengels Ostfriesland, nach Hannover gereist. Sie hatten Beiträge für dieses Buch geschrieben.
Der Geschäftsführer des Lutherischen Verlagshauses, Christof Vetter, freute sich darüber, dass das Buch bereits ausverkauft war. Es wird nun in einer zweiten Auflage erscheinen. Die Landeskirche Hannovers hatte 2500 Exemplare an ihre Kirchengemeinden, Kindertagesstätten, Familienbildungsstätten, Aus- und Fortbildungseinrichtungen, Fachberatungen und an die Kindergottesdienstbeauftragten der Kirchenkreise verschickt.
Mit diesem Buch setzt die Landeskirche Hannovers einen Schwerpunkt innerhalb der Deutschland weiten Kampagne „Kurse zum Glauben“, um Kinder im Alter von null bis zehn Jahren und deren Eltern religionspädagogisch zu begleiten. „Durch ihre überraschenden Fragen und phantasievollen Aussagen tragen Kinder dazu bei, dass sich Erwachsene neu auf die Spur des Glaubens begeben“, sagte Landesbischof Ralf Meister. „Gemeinsame religiöse Erlebnisräume sind gefragt. Dabei wollen die Impulse des Buches unterstützen.“
Das Praxisbuch ist in einer breiten Kooperation von Einrichtungen der Landeskirche entstanden und richtet sich an alle, die sich in der religionspädagogischen Arbeit mit Erwachsenen und Kindern engagieren. Es ist im Lutherischen Verlagshaus erschienen (168 Seiten mit beigefügter CD-ROM, ISBN 978-3-7859-1046-7, für 16, 90 Euro).
Weitere Informationen unter Kurse zum Glauben Hannover (Juni 2011)



